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Grenzwert für x gegen unendlich und an einer Stelle

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1 · Verstehen

Bei x gegen unendlich vergleichst du den Grad von Zähler und Nenner. Bei einer Stelle, an der 0÷0 entsteht, zerlegst du und kürzt.

Grenzwert für x gegen unendlich und an einer Stelle

Voraussetzung: Funktionsklasse erkennen

Ein Grenzwert sagt, welchem Wert sich eine Funktion nähert, wenn \(x\) einer Stelle zustrebt oder über alle Grenzen wächst. Du brauchst ihn, um das Langzeitverhalten ökonomischer Größen zu beurteilen (Stückkosten bei sehr großer Menge), um Asymptoten zu finden, um Stetigkeit zu prüfen und für die Regel von L'Hospital. Die Ableitung selbst ist ein Grenzwert. Voraussetzung ist der Funktionswert und das Kürzen von Brüchen.

Der Grenzwert \(\lim_{x\to a}f(x)=L\) heißt: Kommt \(x\) der Stelle \(a\) beliebig nahe, kommt \(f(x)\) dem Wert \(L\) beliebig nahe. Entsprechend heißt \(\lim_{x\to\infty}f(x)=L\), dass \(f(x)\) für immer größere \(x\) gegen \(L\) strebt. Es gelten die Rechenregeln: Der Grenzwert einer Summe ist die Summe der Grenzwerte, ebenso bei Differenz, Produkt und Faktor, und beim Quotienten, wenn der Nenner-Grenzwert nicht \(0\) ist.

Für gebrochen rationale Funktionen \(f(x)=\dfrac{p(x)}{q(x)}\) und \(x\to\infty\) vergleichst du den Grad von Zähler und Nenner:

  • Zählergrad kleiner als Nennergrad: Der Grenzwert ist \(0\).
  • Gleicher Grad: Der Grenzwert ist der Quotient der Koeffizienten der höchsten Potenzen.
  • Zählergrad größer: \(f(x)\) wächst über alle Grenzen, es gibt keinen endlichen Grenzwert (er ist \(+\infty\) oder \(-\infty\)).

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