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Monotonie

Stand: noch offen

1 · Verstehen

Du prüfst mit zwei Zahlen, ob der Wert mit \(x\) wächst oder fällt, und suchst bei der Parabel die Stelle, an der die Klammer null wird.

Monotonie

Voraussetzung: Funktionswert und Definitionsbereich

Der Graph einer Funktion geht auf und ab. In der Klausur wird gefragt, wo eine Funktion steigt und wo sie fällt: Kosten steigen mit der Menge, die Nachfrage fällt mit dem Preis, ein Gewinn steigt bis zu seinem Maximum und fällt danach. Dieses Verhalten heißt Monotonie. Sie gilt immer für einen Bereich, ein Intervall, nicht für einen einzelnen Punkt. Man könnte versuchen, von „steigt“ zu sprechen, wenn zwei Werte hintereinander größer werden. Das reicht nicht, wie die Parabel zeigt: Auf der einen Seite des tiefsten Punktes fällt sie, auf der anderen steigt sie, und beides lässt sich an zwei Zahlen zeigen.

Die Definition: Eine Funktion \(f\) heißt auf einem Intervall streng monoton wachsend, wenn für alle Zahlen \(x_1\lt x_2\) in diesem Intervall gilt \(f(x_1)\lt f(x_2)\). Wenn \(x\) wächst, wächst auch der Funktionswert. Sie heißt streng monoton fallend, wenn für \(x_1\lt x_2\) gilt \(f(x_1)\gt f(x_2)\). Gilt nur \(\le\) oder \(\ge\), heißt sie monoton wachsend oder fallend, ohne „streng“. Dann darf die Funktion auf einem Stück konstant sein.

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