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Stückweise definierte Funktionen

Stand: noch offen

1 · Verstehen

Eine stückweise definierte Funktion hat je Bereich einen Term. Du prüfst, in welchen Bereich x fällt, und setzt in den Term dieses Bereichs ein.

Stückweise definierte Funktionen

Voraussetzung: Funktionswert und Definitionsbereich

Viele Zusammenhänge aus der Wirtschaft haben keinen einzigen Term. Ein Tarif kostet in einem Bereich einen Satz und darüber einen anderen, eine Selbstbeteiligung ist ein Prozentsatz bis zu einer Höchstgrenze, Porto hängt vom Gewicht in Stufen ab. Dafür schreibst du die Funktion stückweise auf, mit einem Term je Bereich. Du lernst, so eine Funktion aufzustellen, einen Wert abzulesen und aus einem Funktionswert die Eingabe zu bestimmen. Voraussetzung ist der Funktionswert.

Eine stückweise definierte Funktion hat in verschiedenen Bereichen des Definitionsbereichs verschiedene Terme, zum Beispiel

\[ f(x)=\begin{cases}2x & \text{für } x\le 10,\\ 20+3\,(x-10) & \text{für } x\gt 10.\end{cases} \]

Sie ist trotzdem eine einzige Funktion: Zu jedem \(x\) gehört genau ein Wert, und die Fallunterscheidung sagt, welcher Term für dieses \(x\) gilt.

So wertest du aus:

  1. Prüfe, in welchen Bereich \(x\) fällt.
  2. Setze \(x\) in den Term dieses Bereichs ein.
  3. Beachte die Grenze: Sie gehört zu dem Bereich, in dem das Gleichheitszeichen steht (\(\le\) oder \(\ge\)).

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