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Umkehrfunktion bilden

Stand: noch offen

1 · Verstehen

Die Umkehrfunktion macht die Zuordnung rückgängig: Man löst y = f(x) nach x auf. Sie existiert, wenn jeder Funktionswert nur einmal vorkommt, zum Beispiel bei strenger Monotonie.

Umkehrfunktion bilden

Voraussetzung: Monotonie

Eine Funktion ordnet jedem \(x\) einen Wert \(y\) zu. Die Umkehrfunktion fragt rückwärts: Welches \(x\) gehört zu einem gegebenen \(y\)? Das brauchst du, wenn aus dem Preis die Menge gesucht ist (Preis-Absatz-Funktion nach der Menge umgestellt) oder aus der Menge der Preis, und beim Auflösen von Gleichungen mit Exponentialfunktion und Logarithmus. Voraussetzung ist der Funktionswert und das Umstellen einfacher Gleichungen.

Eine Funktion \(f\) heißt umkehrbar, wenn jeder Funktionswert nur von einem \(x\) angenommen wird. Jede streng monotone Funktion ist umkehrbar. Die Umkehrfunktion \(f^{-1}\) ordnet jedem Funktionswert \(y\) das zugehörige \(x\) zu, \(x=f^{-1}(y)\). Definitions- und Wertebereich tauschen die Rollen.

So bestimmst du die Umkehrfunktion algebraisch:

  1. Schreibe \(y=f(x)\).
  2. Löse nach \(x\) auf.
  3. Vertausche die Namen \(x\) und \(y\), sodass die Umkehrfunktion \(y=f^{-1}(x)\) heißt. Für einzelne Werte brauchst du das Vertauschen nicht: \(f^{-1}(c)\) ist das \(x\), das du für \(y=c\) erhältst.

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