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Funktionen verknüpfen

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Summe, Produkt und Quotient von Funktionen werden punktweise gebildet. Bei der Verkettung f(g(x)) setzt man den Wert der inneren Funktion g in die äußere Funktion f ein.

Funktionen verknüpfen

Voraussetzung: Funktionswert und Definitionsbereich

Aus zwei Funktionen entstehen neue: durch Addieren, Multiplizieren, Dividieren und durch Einsetzen der einen in die andere. Solche Verknüpfungen begegnen dir ständig. Der Gewinn ist Umsatz minus Kosten, der Umsatz ist Preis mal Menge, und eine Preis-Absatz-Funktion, die in die Umsatzfunktion eingesetzt wird, ist eine Verkettung. Ohne diese Schreibweise lassen sich auch Kettenregel und Produktregel nicht lesen. Voraussetzung ist der Funktionswert.

Zwei Funktionen \(f\) und \(g\) mit gemeinsamem Definitionsbereich werden punktweise verknüpft:

\[ \begin{aligned} (f\pm g)(x)&=f(x)\pm g(x),\\ (f\cdot g)(x)&=f(x)\cdot g(x),\\ \left(\frac fg\right)(x)&=\frac{f(x)}{g(x)}\quad (g(x)\neq 0). \end{aligned} \]

An jeder Stelle werden die beiden Funktionswerte verknüpft, ein Term entsteht durch Einsetzen der Terme.

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