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Exponential- und Logarithmusgleichungen

Stand: noch offen

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Bei einer Exponentialgleichung steht die Unbekannte im Exponenten. Bei gleicher Basis vergleichst du die Exponenten, sonst wendest du den Logarithmus an.

Exponential- und Logarithmusgleichungen

Voraussetzung: Logarithmus

Bei vielen Wachstums- und Zinsaufgaben steht die gesuchte Größe im Exponenten: Nach wie vielen Jahren verdoppelt sich ein Kapital? Wann sinkt ein Bestand unter eine Grenze? Solche Gleichungen löst du nicht mit den Umformungen der Algebra, sondern mit zwei Werkzeugen: dem Vergleich der Exponenten bei gleicher Basis und dem Logarithmus als Umkehrung der Potenz. Voraussetzung sind Potenzen und der Logarithmus.

Bei einer Exponentialgleichung steht die Unbekannte im Exponenten. Es gibt zwei Wege:

  • Gleiche Basis: Schreibe beide Seiten als Potenz derselben Basis. Dann sind die Exponenten gleich, denn \(b^u=b^v\) gilt für \(b\gt 0\), \(b\neq 1\) genau dann, wenn \(u=v\). Aus \(4^x=64=4^3\) folgt \(x=3\).
  • Logarithmus: Lässt sich die rechte Seite nicht als Potenz der Basis schreiben, wendest du den Logarithmus an. Aus \(b^x=c\) folgt \(x=\log_b c\). Mit dem natürlichen Logarithmus: \(e^x=c\) gibt \(x=\ln c\), und \(b^x=c\) gibt \(x=\dfrac{\ln c}{\ln b}\).

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