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Leontief-Inverse

Stand: noch offen

1 · Verstehen

Du multiplizierst eine Zeile der Leontief-Inversen mit der Endnachfrage. Danach hast du die Produktion.

Voraussetzung: Inverse

Hilft vorher: Matrix E minus A

Die zweite Frage des Leontief-Modells lautet: Welche Produktionsmengen sind nötig, wenn die Endnachfrage vorgegeben ist? Beim Direktverbrauch war die Produktion gegeben und die Endnachfrage gesucht. Jetzt ist es umgekehrt, und dafür gibt es die Leontief-Inverse. Voraussetzung sind die Matrix \(E-A\) und die Inverse einer Matrix.

Du startest bei der Gleichung \((E-A)\cdot x=y\) und löst nach \(x\) auf. Weil du nicht durch eine Matrix teilen darfst, multiplizierst du beide Seiten von links mit der Inversen:

\[ x=(E-A)^{-1}\cdot y. \]

Die Matrix \((E-A)^{-1}\) heißt Leontief-Inverse, hier \(L\) genannt. Du rechnest in vier Schritten.

  1. Die Matrix \(E-A\) aus der Technologiematrix bilden.
  2. Die Inverse \(L=(E-A)^{-1}\) bestimmen, bei \(2\times 2\) mit der Formel, sonst mit Gauß-Jordan.
  3. Die Zeile \(i\) von \(L\) mit \(y\) multiplizieren: \(x_i=l_{i1}y_1+\dots+l_{in}y_n\).
  4. Zur Probe \((E-A)\cdot x\) rechnen. Es muss wieder \(y\) herauskommen.

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