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Grenzkosten und Grenzfunktionen

Stand: noch offen

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Du bildest die Ableitung der Kostenfunktion, setzt die Menge ein und liest das Ergebnis als Zusatzkosten der nächsten Einheit in Euro je Mengeneinheit.

Grenzkosten und Grenzfunktionen

Voraussetzung: Ableitungsregeln

Zu jeder Kostenfunktion gehört eine Frage, die in der Klausur fast immer kommt: Was kostet die nächste Einheit? Die Gesamtkosten \(K(x)\) sagen, was alle \(x\) Einheiten zusammen kosten. Die Durchschnittskosten sagen, was eine Einheit im Mittel kostet. Aber ob sich ein zusätzliches Stück lohnt, entscheidet der Zuwachs der Kosten beim nächsten Stück. Das sind die Grenzkosten. Man könnte versuchen, dafür die Durchschnittskosten zu nehmen. Das ist falsch: Eine Fabrik, deren Durchschnittskosten sinken, kann trotzdem steigende Zusatzkosten haben.

Die Grenzkosten sind die Ableitung der Kostenfunktion, \(K'(x)\). Das passt zum Differenzenquotienten. Die Mehrkosten einer weiteren Einheit sind \(K(x+1)-K(x)\), das ist der Differenzenquotient mit Schrittweite \(1\). Ist \(K\) nicht stark gekrümmt, liegt diese Zahl sehr nahe an der Steigung der Tangente, also an \(K'(x)\). Darum rechnet man mit der Ableitung.

x (Stück)Euro10K(10) = 65Steigung 3K(x) = 0,05x² + 2x + 40

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