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Schlupfvariable

Stand: noch offen

1 · Verstehen

Du ziehst den Verbrauch beider Variablen von der Kapazität ab. Danach bleibt der Schlupf.

Schlupfvariable

Voraussetzung: Eckpunkt

Der Simplex-Algorithmus rechnet mit Gleichungen, nicht mit Ungleichungen. Eine Nebenbedingung wie \(5x_1+2x_2\le 40\) sagt aber nur, dass der Verbrauch höchstens \(40\) beträgt. Damit eine Gleichung daraus wird, fügst du den Rest bis zur Kapazität als neue Variable hinzu. Diese Variable heißt Schlupfvariable. Voraussetzung sind die kanonische Form und das Einsetzen eines Punktes in eine Nebenbedingung.

Aus der Nebenbedingung \(a_{i1}x_1+\dots+a_{in}x_n\le b_i\) wird die Gleichung

\[ a_{i1}x_1+\dots+a_{in}x_n+S_i=b_i,\qquad S_i\ge 0. \]

Jede Nebenbedingung bekommt ihre eigene Schlupfvariable \(S_i\). Der Schlupf ist die Kapazität minus der Verbrauch: Er sagt, wie viel von der Ressource noch frei ist. Er kann nicht negativ sein, denn die Nebenbedingung verlangt Verbrauch \(\le\) Kapazität.

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