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Ganzer Simplex-Lauf

Stand: noch offen

1 · Verstehen

Du wiederholst Pivotspalte, Pivotzeile und Pivotschritt, bis die Zeile Z keinen negativen Eintrag mehr hat, und liest dann die Lösung ab.

Ganzer Simplex-Lauf

Voraussetzung: Optimum ablesen

Wenn zwei Variablen und zwei Nebenbedingungen vorliegen, kannst du graphisch lösen. Bei drei Variablen geht das nicht mehr, und in Klausuren wird der Simplex-Algorithmus verlangt. Er besteht aus den Teilen, die du einzeln geübt hast: Schlupfvariablen, Pivotspalte, Pivotzeile, Pivotschritt und Ablesen. Diese Karte führt sie zu einem ganzen Lauf zusammen. Voraussetzung sind die vier Karten zur Optimierung, vor allem zu Pivot und Theta.

Der Lauf in der Reihenfolge des Skripts:

  1. Jede Nebenbedingung bekommt eine Schlupfvariable. Die Zielfunktion wird zu \(Z-c_1x_1-\dots-c_nx_n=0\).
  2. Starttableau aufstellen: Die Schlupfvariablen sind die Basisvariablen.
  3. Hat die Zeile \(Z\) keinen negativen Eintrag, ist der Lauf zu Ende. Sonst ist die Spalte mit dem kleinsten Eintrag die Pivotspalte.
  4. \(\Theta\) für jede Zeile mit positivem Eintrag in der Pivotspalte bilden. Das kleinste \(\Theta\) gibt die Pivotzeile.
  5. Pivotzeile durch das Pivotelement teilen, mit ihr die übrigen Einträge der Pivotspalte nullen und die Variablen in der Basis tauschen. Dann zurück zu 3.

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