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Gewinnmaximum bei zwei Gütern

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Das Gewinnmaximum bei zwei Gütern liegt dort, wo beide partiellen Ableitungen null sind. Die Hesse-Matrix entscheidet, ob es ein Maximum ist.

Gewinnmaximum bei zwei Gütern

Voraussetzung: Art des Punktes

Ein Betrieb, der zwei Güter herstellt, muss beide Mengen gemeinsam wählen. Der Gewinn hängt von beiden ab, und die höchste Stelle der Gewinnfläche liefert die beste Kombination. Du lernst, wie du sie mit den partiellen Ableitungen findest und prüfst, ob sie wirklich ein Maximum ist. Voraussetzung sind die partiellen Ableitungen und die Hesse-Matrix.

Der Gewinn bei den Mengen \(x\) und \(y\) ist Erlös minus Kosten, \(G(x,y)=p_1x+p_2y-K(x,y)\) mit den Preisen \(p_1\) und \(p_2\). Zum Maximieren gehst du in zwei Schritten vor:

  1. Notwendige Bedingung: Setze beide partiellen Ableitungen gleich null, \(G_x=0\) und \(G_y=0\), und löse das Gleichungssystem. Die Lösung \((x^*,\,y^*)\) ist ein Kandidat. In einem Maximum ist die Fläche waagerecht.
  2. Hinreichende Bedingung: Bilde die Hesse-Matrix \(H=\begin{pmatrix}G_{xx}&G_{xy}\\G_{xy}&G_{yy}\end{pmatrix}\). Gilt \(G_{xx}\lt 0\) und \(\det H\gt 0\), ist es ein Maximum. Bei \(G_{xx}\gt 0\) und \(\det H\gt 0\) ein Minimum, bei \(\det H\lt 0\) ein Sattelpunkt.

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