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Homogenitätsgrad

Stand: noch offen

1 · Verstehen

Eine Funktion ist homogen vom Grad r, wenn der Funktionswert mit λ^r wächst, sobald beide Variablen mit λ multipliziert werden. Bei x^a y^b ist der Grad a + b.

Homogenitätsgrad

Voraussetzung: Niveaulinie (Höhenlinie)

Wie reagiert eine Funktion von zwei Größen, wenn man beide gleichzeitig mit demselben Faktor vergrößert? Bei einer Produktionsfunktion ist das die Frage nach den Skalenerträgen: Was passiert mit dem Ertrag, wenn Arbeit und Kapital verdoppelt werden? Der Homogenitätsgrad beantwortet sie mit einer einzigen Zahl. Voraussetzung ist der Funktionswert einer Funktion von zwei Variablen und das Rechnen mit Potenzen.

Eine Funktion \(f(x,y)\) heißt homogen vom Grad \(r\), wenn für alle \(\lambda\gt 0\) gilt

\[ f(\lambda x,\lambda y)=\lambda^r\,f(x,y). \]

Zum Bestimmen von \(r\) ersetzt du \(x\) durch \(\lambda x\) und \(y\) durch \(\lambda y\), fasst die Potenzen von \(\lambda\) zusammen und liest den Exponenten ab. Für \(f(x,y)=x^ay^b\) ergibt das \(\lambda^a\lambda^b=\lambda^{a+b}\), der Grad ist \(r=a+b\).

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