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Lagrange-Verfahren

Stand: noch offen

1 · Verstehen

Du stellst die Lagrange-Funktion auf, löst das System aus drei Gleichungen für \(x\), \(y\) und \(\lambda\) und liest die Art des Punktes an der \(3\times 3\)-Determinante ab.

Lagrange-Verfahren

Voraussetzung: Nebenbedingung und Lagrange-Ansatz

Lässt sich die Nebenbedingung nicht bequem nach einer Variablen auflösen, oder soll die Rechnung ohne Brüche bleiben, nimmst du das Lagrange-Verfahren. Es ersetzt die Nebenbedingung durch eine dritte Unbekannte \(\lambda\) und führt auf ein Gleichungssystem. Für \(f(x,y)\) unter \(g(x,y)=c\) bildest du die Lagrange-Funktion

\[ \mathcal{L}(x,y,\lambda)=f(x,y)+\lambda\,\bigl(g(x,y)-c\bigr) \]

und setzt ihre drei partiellen Ableitungen null:

\[ \begin{aligned} \text{(I)}\quad & \mathcal{L}_x=f_x+\lambda\,g_x=0,\\ \text{(II)}\quad & \mathcal{L}_y=f_y+\lambda\,g_y=0,\\ \text{(III)}\quad & \mathcal{L}_\lambda=g(x,y)-c=0. \end{aligned} \]

Die Lösungen dieses Systems sind die Kandidaten für das Extremum unter der Nebenbedingung. Die Begründung steht auf der vorigen Karte: Am Extremum berühren sich die Niveaulinie von \(f\) und die Linie \(g=c\), also zeigen die beiden Gradienten in dieselbe oder in entgegengesetzte Richtung.

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