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Niveaulinie (Höhenlinie)

Stand: noch offen

1 · Verstehen

Du setzt einen Punkt ein, um seinen Wert zu finden, und löst \(f(x,y)=c\) nach \(y\) auf, um die Niveaulinie als Funktion zu schreiben.

Niveaulinie (Höhenlinie)

Voraussetzung: Funktionswert und Definitionsbereich

Bisher hing eine Größe von einer einzigen Größe ab: Die Kosten von der Menge, die Nachfrage vom Preis. In der Praxis hängt oft eine Größe von zwei anderen ab. Der Output eines Betriebs hängt von der Arbeit \(x\) und vom Material \(y\) ab, der Nutzen eines Haushalts von zwei Gütern. Eine Funktion von zwei Veränderlichen \(f(x,y)\) ordnet jedem Paar \((x,y)\) eine Zahl zu. Ihr Graph ist keine Kurve, sondern eine Fläche über der \((x,y)\)-Ebene, und Flächen sind schwer zu zeichnen. Man könnte versuchen, sie trotzdem als eine einzige Kurve zu lesen. Das geht nicht: Zu einem \(x\) gehören viele Werte, einer für jedes \(y\).

Eine Karte löst dieses Problem mit Höhenlinien. Eine Linie verbindet alle Punkte derselben Höhe. Dasselbe tut man bei \(f\). Die Niveaulinie (Höhenlinie) zum Wert \(c\) besteht aus allen Punkten \((x,y)\), an denen \(f(x,y)=c\) gilt. In der Ökonomie heißt sie je nach Funktion Isoquante (gleicher Output) oder Indifferenzkurve (gleicher Nutzen).

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